Resiliente Lieferketten.

Wenn Lieferketten zu Superhelden werden – Resiliente Supply Chains

 

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Borgholzhausen, 11. Juni 2021 – Ein Wort fällt seit dem letzten Jahr häufig in den Blick, wenn es um Lieferketten geht: Resilienz. Das Fachmedium Logistik Heute hat es zum Fokusthema des Jahres 2021 erklärt. Aber was steckt hier dahinter und wie erreichen Unternehmen eine resiliente Supply Chain?

Widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse

Gegen manche höhere Gewalt scheinen Hersteller und Händler aller Branchen – von Food bis Pharma, von E-Commerce bis Automobilindustrie – machtlos: Die Covid-19-Pandemie war eine dieser Gewalten. Aber nicht nur sie. Auch der Brexit, das neue Lieferkettengesetz, die Havarie der Ever Given oder internationale Handelsbarrieren stellten kleine wie große Unternehmen vor Herausforderungen. Gerade diese Herausforderungen aber waren es, die Unternehmen dazu brachten, ihre Supply Chains zu überdenken und für zukünftige Störungen zu wappnen. Widerstandsfähige, also resiliente, Lieferketten: Das Ziel neuer Logistikstrategien.

 

Harte und weiche Faktoren fördern Resilienz

Doch wie erreicht man eine solche Robustheit? Verschiedene Faktoren spielen hierbei zusammen. Manche von ihnen können und müssen sogar intern angepackt werden, andere verlangen nach einem externen Logistikpartner. Zu den ersteren zählt die Überdenkung der eigenen Unternehmenskultur. Unternehmen, die sich resilient aufstellen wollen, müssen …

… Althergebrachtes überdenken wollen. Ein „Das haben wir schon immer so gemacht“ in Hinblick auf die Supply Chain wird in Zukunft nicht mehr funktionieren.

… dazu bereit sein, schnell Entscheidungen zu fällen. Wenn eine Störung in der Lieferkette auftritt, bleibt meist keine Zeit, um Entscheidungen auf allen Ebenen durchzusprechen. Flache Hierarchien und ein gesundes Maß an Vertrauen in entscheidungsbefugte Führungskräfte beschleunigen die Entscheidungsfindung.

Zu diesen weichen Faktoren kommen andere, die eine Umstrukturierung der eigenen Assets und der Organisationsweise voraussetzen:

 

Auf digitale Prozesse setzen

Änderungsanforderungen in der Supply Chain geschehen meistens schnell. Die Reaktionszeit lässt sich durch Digitalisierung besonders bei der Informationsweitergabe an Lieferkettenbeteiligten massiv verkürzen. Zudem sorgen digitale Prozesse für die nötige Skalierbarkeit bei spontanen oder schwerwiegenden Schwankungen der Nachfrage.

Dezentrale Lieferketten aufbauen

Nicht nur bei der Impfstoffproduktion wurde klar: Sich auf Warenströme aus nur einer Richtung zu verlassen, birgt Risiken. Daher gilt es, die Lieferketten sowohl bei Beschaffung als auch bei Distribution zu diversifizieren – durch ein Netz an Produktionsstätten und Standorten, einer Vielzahl an Lieferanten oder unterschiedlichen Beschaffungsquellen.

Flexible Logistikflächen nutzen

Des einen Flaute ist des anderen Peak. Covid-19 hat beispielsweise den E-Commerce-Anbietern einen Nachfrageboom beschert. Andere Unternehmen sahen sich gezwungen, ihre Produktion auf neue Artikel umzustellen – auf Desinfektionsmittel zum Beispiel. In beiden Fällen kommt es darauf an, die Logistikflächen schnell an Änderungen in Volumen oder Produktart anpassen zu können.

Resilienz ohne Partner? Unmöglich!

Da sich nur die wenigsten Unternehmen so umfassender Inhouse-Logistikkapazitäten bedienen können, geht es für die absolute Mehrheit nicht ohne Logistikpartner, die sie im Aufbau widerstandsfähiger Supply Chains unterstützen. Denn solche Partner verfügen über die notwendigen Kapazitäten sowohl an geeigneter Logistikfläche, an zusätzlichem Personal als auch an skalierbaren Technologien, die sich ein einzelnes Unternehmen nur schwer aufbauen kann.

 

 


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